Der Lichtkegel im Teleskop verläuft von den Objektiven bzw. dem Hauptspiegel zum Okular hin.Umso größer die Öffnung des Teleskops ist, desto mehr Licht fängt das Teleskop ein. Das heißt also, umso mehr Licht desto höher ist die mögliche Auflösung. Ebenfalls wichtig ist das Okular, welches das "Ende des Lichtkegels" widerrum umkehrt und für das Auge vergrößert.
Als Beispiel einer Vergrößerung nehme ich ein normales 70/700m Linsenfernrohr (wie der berühmte Skylux). Diese Daten geben an, das das Objektiv einen Durchmesser von 70mm hat, und der Strahlengang 700mm lang ist.
Teleskopbrennweite : Okularbrennweite = Vergrößerung d. Okulars
700mm : 25mm = 28-fache Vergrößerung
700mm : 7mm = 100-fache Vergrößerung
Die maximal sinnvolle Vergrößerung eines Teleskops errechnet sich wie folgt:
Der Öffnungsdurchmesser x 2
Beispiel: 70/700mm Refraktor -> 70mm x 2 = 140-fache Vergrößerung
8" Newton -> 200mm x 2 = 400-fache Vergrößerung
Alles was über die maximale Vergrößerung hinaus geht, nennt man "tote oder leere Vergrößerung". Es werden die Objekte zwar noch vergrößert, aber es kommen keine Details mehr dazu. Das Bild wird quasi nur immer weiter auseinander gezogen, ohne das man noch mehr erkennt.
Um nun heraus zu finden, welches Okular die maximale Vergrößerung darstellt, so errechnet man sich die sinnvolle max. Vergrößerung->