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Allgemeines zu optischen Systemen
Allgemeines zu Ferngläsern und Teleskopen

Teleskope und Ferngläser sind die wichtigsten Geräte zur visuellen Beobachtung. Heutzutage sind viele Faktoren für ein brauchbares Teleskop wichtig. Das wichtigste was man immer wieder hört ist die Öffnung. Umso mehr Licht ein Teleskop sammeln kann, umso höher kann man vergrößern bzw. auflösen. Daher bezeichnet man größere Teleskope auch gern mal als Lichteimer.

Um eine hervorragende Optik zu bekommen, sollte vieles beachtet werden. Egal welche Art von Teleskop Sie besitzen. Nichts ist schlimmer als ein schlecht justiertes Scope, besonders Anfänger verlieren danach desöfteren die Lust am spechteln. Aber das muss nicht wirklich sein, denn die wenigsten wissen das man ein Teleskop auch justieren muss.

Ebenfalls nachteilig sind meist die beigelegten Okulare. Dabei fiel auf, das es so gut wie immer Kellnerokulare sind. Es bringt das beste Scope nichts, wenn die Okulare Mist sind. Man sollte, bevor man sich überlegt, neue Okulare zu kaufen, mit anderen Spechteln gehen und einfach mal verschiedene Okulare testen. Auch dabei muss man wiederrum einiges beachten. Zur Kontraststeigerung und der Verhinderung von Reflexionen sollte man sog. vollvergütete Okulare nutzen (MFC=Multi-Fully-Coated).



Um mal auf die Ferngläser zu kommen sei erwähnt, das es auch dort welche in allen Preisklassen gibt. Für den schnellen Himmelsüberblick reicht ein billiges No-Name Fernglas. Gut, es sollte nicht gleich auseinanderfallen wenn es mal auf den Rasen fliegt, aber es muss auch nicht unbedingt ein Super-Top-Gerät sein. Klar, will man mehr, so bieten sich lichtstarke und weitwinklige Großferngläser an. Diese haben aber auch ihre stolzen Preise. Diese sollten dann doch lieber auf ein Stativ geschraubt werden und man kann wesentlich besser beobachten.

Wichtiges vorweg. Man sollte bei Ebayangeboten sehr sehr vorsichtig sein. Meist werden optische Frechheiten verkauft. Damit sollte man eher den Verkäufer erschlagen als das man diesen ganzen Mist in den Garten schleppt und sich dann grün ärgert. (kleine Anmerkung, ich meine damit nicht die Händler, sondern die die nach dem Geld andere *hüstel* s(tr)eben etc obwohl sie meist Schrott verkaufen.

Eine gute und stabile Montierung sollte auf jeden Fall Ihr Teleskop halten. Es ist schon sehr störend, das bei den kleinsten Berührungen das ganze Bild wackelt als ob das Weltall grad zusammenkracht. Ebenso ist es wichtig, das man 1 1/4 Zoll (1,25"-31,7mm) oder 2 Zoll (2"-50,8mm) Okularauszüge am Teleskop vorfindet. Denn dies sind die Standards bei Okularen. Mit 1 Zoll (1" - 24,5mm) steht man auf der angeschmierten Seite, denn diese sind heute nicht mehr gebräuchlich.



Bei den Suchern an einem Teleskop fängt das Sinnvolle erst bei 6x30 an. Dies ist die unterste Klasse. Leuchtpunktsucher oder Telrads erleichtern gerade Anfängern die Orientierung am Himmel, da sie nunmal nicht vergrößern und man sich nicht gleich im Sternenwirrwarr des Suchers verliert. Optimal ist der 8x50 Sucher, denn damit sieht man schon so einiges und man findet dann auch dementsprechend schneller was. Man sollte aber beachten, das das Gesichtsfeld wie erwähnt immer kleiner wird umso mehr man vergrößert. :-)
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