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Astronomie von A bis Z
Astronomie von A bis Z

Dieses "ABC" ist sicher noch nicht fertig und wird im Laufe der Zeit weiter ausgebaut. Anregungen, Anmerkungen, Kritik oder sogar Lob wird immer gern gesehen. Für weitere Fragen nutzen Sie bitte das Kontakt-Formular.



A wie...

Achromat...zweilinsiger Refraktortyp

Apochromat...dreilinsiges Refraktorsystem, welches den Farbfehler besser korrigert als das des Achromaten

Auflösungsvermögen...mit dem Auflösungsvermögen wird die Trennschärfe eines optischen Systems bezeichnet.

Austrittspupille...Durchmesser des aus dem optischen Geräts bzw Okulars austretendem Lichtbündel

Azimut...Himmelsrichtung angebende Himmelskoordinate

Azimutale Montierung...Montierungstyp welches das Schwenken des Teleskop horizontal und verikal ermöglicht (siehe Artikel "Montierungsarten")



B wie...

Bogenminute...60stel eines Winkelgrades (etwa die Auflösung des menschl. Auges)

Bogensekunde...60stel einer Bogenminute; 1/3600 eines Winkelgrades

Brennweite...Abstand zwischen Objektiv bzw Hauptspiegel und Brennpunkt



C wie...

...



D wie...

Deklination...Teil der Koordinaten eines Objektes im äquatorialen Koordinatensystem.

Deklinationsachse...Achse einer parallaktischen Montierung, Schwenkrichtung des Teleskops in Richtung der Deklination

Dobson...Newton-Reflektor in einer sogenannten Rockerbox. Erfindung John Dobsons. Dabei ist das Spiegelteleskop azimutal montiert.

Doppelstern (physisch)...Sternsystem zweier Sterne welche um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen

Doppelstern (optisch)...aufgrund der Blickrichtung voneinander unabhängige Sterne welche aber optisch nebeneinander stehen.

Dunkelwolke...interstellare Staubwolke welche das Licht, welches sich hinter der Wolke befindet, verschluckt.




E wie...

Ekliptik...Bahn der Sonne über das Jahr verteilt, wobei dies die Drehung der Erde um die Sonne in einem Jahr widergibt.

Elongation...Winkelabstand eines Himmelsobjektes in Bezug auf die Sonne.




F wie...

Fraunhoferlinie...dunkle Linien im Spektrum einer Lichtquelle. Anhand der Linien lassen sich Rückschlüsse auf die chem. Zusammensetzung ziehen




G wie...

Galaxie...Sternsystem welches gravitativ um einen Schwerpunkt rotiert. Galaxien bestehen meist aus Milliarden von Sternen.

Gravitation...nach dem Gravitationsgesetz von I. Newton handelt es sich einfach um eine Massenanziehung.

Größenklasse...Angabe der Helligkeit eines Objektes in Magnitudo (kurz: mag oder nur m).




H wie...

Himmelsnordpol...gedachte Verlängerung der Erdachse nach Norden. Dieser befindet sich momentan 0,5° vom Polarstern entfernt.

Halley, Edmond...(1656–1742) - engl. Astronom

Hauptspiegel...lichtsammelnder Spiegel eines Spiegelteleskops




I wie...

interstellar-...Raum innerhalb einer Galaxie

interplanetar-...Raum innerhalb eines Sonnensytems

intergalaktisch-...Raum außerhalb einer Galaxie





K wie...

Kugelsternhaufen...Form eines Sternhaufens. Die Sterne sind dabei gravitativ aneinander gebunden und bilden so eine Ansammlung von Sternen wobei die Dichte zur Mitte hin zunimmt.

Kernfusion...ist die Verschmelzung von leichten Atomkernen zu schwereren. Durch Kernfusion wird auch ein Stern zum Leuchten angeregt. Durch die Verschmelzung von Wasserstoffkernen zu Heliumkernen entsteht Energie

Konjunktion...Bezeichnung der Himmelsstellung von Himmelskörpern.




L wie...

Lichtgeschwindigkeit...Geschwindigkeit des Lichts im Vakuum (ca. 300000km/s)

Lichtjahr...Strecke die das Licht in einem Jahr zurücklegt (9,46 Billionen km)

Libration...bei Monden in einer gebundenen Rotation eine scheinende Taumelbewegung, wobei im Laufe eines Umlaufs mehr als 50% der Mondseite sichtbar ist.




M wie...

Milchstraße...Bezeichnung unserer eigenen Galaxie welche als Band über dem Nachthimmel teilweise sichtbar zeigt.

Montierung...Beobachtungsinstrument auf dem das Teleskop montiert ist.




N wie...

Nachführung...Ausgleich der Erddrehung mit dem Teleskop. Die wandernden Himmelsobjekte werden dann durch die Montierung "nachgeführt"

Newton, Isaac...(1643-1727); engl. Physiker und Astronom




O wie...

Objektiv...abbildendes Linsensystem bei Refraktoren

Öffnungsverhältnis...Verhältnis der Öffnung und Brennweite. (Bsp: ein 8" /f5 Teleskop hat eine Brennweite von 1000m. 200mm Öffnung x5 = 1000mm).

Okular...Linse oder Linsensystem was das Bild im Fokus eines optischen Geräts für das Auge aufbereitet.

Opposition...wenn ein Planet am Himmel der Sonne gegenübersteht dann nennt man das Opposition, d.h. wenn die Sonne aufgeht, geht das Himmelsobjekt unter und umgekehrt.




P wie...

Planetarischer Nebel...ringförmiger Nebel, Gashülle um einen Stern

Planet... Einem Hauptstern umlaufender Körper, meist auf einer Kreisbahn oder Ellipse

parallaktisch... bei Montierungen: "mit der Erdachse drehend"




Q wie...

Quasar...auch Radiogalaxien genannt. Sehr helle und strahlungsfreudige Masseansammlungen welche meist ein großes Schwarzes Loch in der Mitte haben.




R wie...

Refraktor...Linsenteleskop; lichtbrechendes optisches Gerät


Reflektor...Spiegelsystem; Spiegelteleskop

Rektaszension... Koordinate des Himmelssystems. Angabe in Stunden und Minuten; ausgehend vom "Frühlingspunkt" entlang des Himmelsäquators in östlicher Richtung




S wie...

Scheinbare Helligkeit...damit ist die Helligkeit eines Objekts am Himmel gemeint. Zwei Sterne mit der gleichen Helligkeit am Himmel können trotzdem unterschiedlich weit weg sein. So ist der weiter entfernte Stern heller.

Schwarzes Loch... unsichtbarer, vormals kollabierter Stern welcher eine unvorstellbar Große Gravitation aufweist. Nichtmal Licht kann ihm entweichen. Stern...durch Kernfusion im Inneren bestehende Gaskugel (Bsp: unsere Sonne).

Sternhaufen... Gruppen von Sterne. Dabei unterscheidet man offene und Kugelsternhaufen. Offene Sternhaufen haben meist Hunderte dazugehörende Sterne und sind sehr jung. (Bsp: Plejaden). Kugelsternhaufen bestehen meist aus Millionen von Sternen wobei die Abstände zum Zentrum des Sternhaufens abnehmen. (Bsp: M13).

Sterntag...wirkliche Zeit die die Erde um die eigene Achse rotiert (23h 56min 3,4sek).

Stundenachse...bei der Montierung die Achse welche das Schwenken parallel zum Himmelsäquator erlaubt.

Stundenwinkel...Angabe wann ein Objekt durch den Meridian gelaufen ist, ausgehend in Richtung Westen vom Meridian

Supernova...Explosion eines massereichen Sterns nachdem sein Brennstoff ausgegangen ist. (Typ I: durch Massenakkretion in sich zusammenbrechender Weißer Zwergstern / Typ II: explodierender, masserreicher Stern der seine Gashülle ins All hinausschleudert. Übrig bleibt ein Neutronenstern)

Szintillation...Luftflimmern welches beim Beobachten mit dem Teleskop sehr störend ist.




T wie...

Teleskop... optisches Gerät welches das Beobachten von Himmelsobjekten durch Vergrößerung ermöglicht.




U wie...

...




V wie...

Veränderlicher (Stern)...Stern welcher seine Helligkeit verändert. Gründe dafür können unterschiedlicher Natur sein. Entweder umlaufen sich zwei oder mehr Sterne um einen Schwerepunkt, oder ein Stern wird von einem oder mehreren Planeten umrundet. Dabei nimmt die Helligkeit indirekt ab. Der oder die Planeten sind nicht direkt sichtbar, verdunkeln aber ihren Hauptstern etwas.

Vergrößerung... siehe Artikel über die Vergrößerung




W wie...

Weißer Zwerg...Sterne kurz vor ihrem Tod, welche teils nur noch Planetengröße besitzen und im Grunde ausgebrannt sind.




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